POC4Vet - Point-of-Care Verfahren für die Veterinärmedizin


Das geplante Vorhaben soll sich einem Erreger-spezifischen Nachweis widmen und eine POC-Anwendung für veterinärmedizinische Fragestellungen ermöglichen. Die Grundidee, das Immunogen direkt durch markierte Antikörper nachzuweisen, soll im vorliegenden Vorhaben beibehalten werden. Die gewonnenen Erkenntnisse aus anderen Projekten sollen für den direkten Nachweis pathogener Bakterien verwendet und im Multiplexverfahren auch zum Nachweis von Antibiotikaresistenzen ausgebaut werden. Als Modell soll dabei zunächst das ubiquitäre Bakterium Escherichia coli dienen, das anhand von bereits entwickelten Antikörpern nachgewiesen werden soll.



schematischer Aufbau der Anlage
schematischer Aufbau der Anlage


In einem zweistufigen Verfahren wird zunächst der Erreger nachgewiesen und anschließend aufgeschlossen, um intrazelluläre Resistenz-vermittelnde Proteine zugänglich zu machen. Dazu werden magnetische Beads mit kovalent gebundenen Erreger-spezifischen Antikörpern nach Inkubation mit der Probe auf einer magnetisierbaren Oberfläche fixiert und durch Fluoreszenz-markierte Erreger-spezifische Antikörper detektiert. Durch Applikation lysierender Detergenzien bzw. Enzyme werden die intrazellulären Proteine freigesetzt und - bei deren Vorhandensein - durch auf die Oberfläche prädotierte spezifische camelide Antikörper gegen ß-Laktamase eingefangen. Der Nachweis erfolgt schließlich durch Fluoreszenz-markierte camelide Volllängen-Antikörper.

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